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So finden Sie den für Sie passenden Immobilienmakler

Ein erfolgreicher Immobilienverkauf setzt gegenseitiges Vertrauen voraus


Der Verkauf oder die Vermietung einer Immobilie stellt für die meisten Menschen eine grosse Herausforderung dar. Es gibt viele rechtliche, finanzielle und marketingtechnische Fragen zu klären. Der Weg zum Ziel kann lang und nervenaufreibend sein.

Umso wichtiger ist es deshalb, dem Menschen, der Sie auf diesem Weg begleitet, voll und ganz zu vertrauen. Das Immobiliengeschäft ist ein People-Geschäft. Es ist unabdingbar, dass sich Verkäufer, Käufer und Immobilienmakler zu 100 Prozent vertrauen. Sie müssen als Team zusammenarbeiten können. Als Team, welches eine gemeinsame Verkaufsstrategie mit den gleichen Zielen verfolgt. Dies setzt Ehrlichkeit, Transparenz und ein klar definiertes Erwartungsmanagement voraus. Nicht zielführend ist es hingegen, wenn Sie mehrere Makler mit dem Verkauf oder der Vermietung des Objekts beauftragen.

Aber wie finden Sie den für Sie passenden Immobilienmakler?

Folgende Tipps können Ihnen bei der Wahl des richtigen Maklers helfen:
 

1. Wo finden Sie einen Immobilienmakler?

Am effektivsten gestaltet sich die Suche über das Internet. Hier können Sie ganz entspannt die einzelnen Anbieter miteinander vergleichen und erhalten durch den Internetauftritt bereits einen ersten Eindruck von Ihrem möglichen Immobilienmakler.

Zeitungsinserate haben in den letzten Jahren massiv an Bedeutung verloren. Immobilieninserate in der Zeitung lassen demzufolge kaum Rückschlüsse auf die Qualität eines Maklers zu, auch wenn Sie dort sicher Inserate von Maklern finden, die Ihnen sympathisch sind. Aber es gibt hervorragende Immobilienmakler, welche Sie in der Zeitung nie antreffen werden. Denn der Immobilienmarkt findet heute praktisch nur noch im Internet statt. Deshalb hat vor allem der gekonnte Umgang mit Internetinstrumenten heute einen entscheidenden Einfluss auf den Verkaufserfolg bei Immobilien.

Tipp: Bewertungen von Kunden geben Ihnen einen Einblick in die Arbeit des Maklers. Auch wenn Bewertungen nur subjektive Meinungen widerspiegeln, so sind sie doch ein guter Anhaltspunkt, damit Sie sich ein erstes Bild machen können.


2. Wie präsentiert der Makler ein Verkaufs- oder Vermietungsobjekt?

Einen Eindruck von der Arbeit des Maklers erhalten Sie auch, wenn Sie die angebotenen Objekte anschauen. Spricht Sie die Präsentation an?
Zudem: Das Internet ist in erster Linie ein Bild-Medium, und weniger ein Lese-Medium. Da ein Bild mehr als 1000 Worte sagt, sind dementsprechend erstklassige Immobilienfotos unabdingbar. Schräge Wände, unscharfe Fotos, unter- oder überbelichtete Innenräume, etc. sind deshalb ein absolutes No-Go!

Prüfen Sie auch Immobilienexposés der Makler, die für Sie in Frage kommen.

  • Wie professionell und ansprechend sind diese gestaltet?
  • Wie gut und zahlreich sind die Fotos?
  • Wie detailliert die Informationen?

Kurzum:  Fühlen Sie sich angesprochen? Dann wird sich ein möglicher Käufer oder Mieter wahrscheinlich auch angesprochen fühlen.


3. Wie ist der Internetauftritt des Maklers?

Prüfen Sie auch den eigenenInternetauftritt der Immobilienmakler.

  • Wie gut ist das Eigenmarketing?
  • Wirkt die Website professionell, vertrauensvoll und seriös?
  • Ist sie übersichtlich gestaltet?
  • Welche Referenzobjekte werden aufgeführt?

Kurzum: Vertrauen Sie der „Visitenkarte“ des Immobilienmaklers?


4. Wie schnell reagiert ein Immobilienmakler?

Ein Makler, mit dem Sie zusammenarbeiten möchten, ist jemand, der zeitnah auf Ihre Anfrage reagiert. Eine Rückmeldung innerhalb eines Tages dürfen Sie als Kunde erwarten.

Wenn Sie das Gefühl haben, der Makler Ihrer Wahl ist schwer erreichbar, dann werden mögliche Käufer oder Mieter Ihrer Immobilie dies wohl auch so sehen.

Machen Sie den Test


5. Wie ist das Interesse des Maklers am zu verkaufenden oder zu vermietenden Objekt?

Ein guter Makler will Ihr Objekt möglichst gut kennenlernen und wird Ihnen ein paar wesentliche Fragen stellen, bevor er Ihnen ein Angebot unterbreitet.

Dazu gehören Fragen nach dem Grundbuchauszug, allfälligen Dienstbarkeiten, nach Grundriss- und Lageplänen, nach der Nachbarschaft.
Aber auch Fragen zum Objekt selber gehören dazu: Wie ist das Baujahr, wann (und was) wurde renoviert, wie ist die Bausubstanz, wie hoch sind die jährlichen Betriebskosten, etc.?

Ein seriöser Makler wird Sie auch nicht beim ersten Gespräch zu einer Vertragsunterzeichnung drängen.


6. Wie sieht es mit dem Verkaufs-/Vermietungspreis für Ihre Immobilie aus?

Vorsicht vor Maklern, die Ihnen „das Blaue vom Himmel versprechen“! Ein sehr hoher Verkaufserlös bei einer auffällig tiefen Provision geht nicht auf, denn "Super" und "Billig" ist nicht möglich, in keiner Branche. Entweder ein Makler arbeitet günstig, dann spart er sich gewisse Aufwendungen wie z.B. die Anschaffung der besten Arbeitsinstrumente oder er verzichtet auf verschiedene Marketing-Massnahmen. Es muss aber klar sein, dass er mit diesen Einsparungen nicht die maximal mögliche Leistung wird erbringen können. Oder aber ein Makler arbeitet aufwändig, lässt nichts unversucht, setzt alle möglichen Marketing-Instrumente ein - und dann hat das seinen Preis. Was nichts kostet, ist nichts wert: Das gilt nicht nur für Immobilien, sondern auch für die Arbeit des Maklers.

Für die meisten Menschen ist die Immobilie das Wertvollste, das sie besitzen. Und wenn sie ihr Haus oder ihre Wohnung verkaufen, dann sollte dies zum höchstmöglichen Preis erfolgen. Das muss auf Anhieb klappen, denn sie können das Objekt nur einmal verkaufen. Es gibt keine zweite Chance. Umso mehr lohnt es sich, den für sie richtigen Immobilienmakler sorgfältig auszuwählen.

Ein guter Makler macht Ihnen keine haltlosen Versprechungen, was den Verkauf oder die Vermietung Ihrer Immobilie angeht. Er gibt Ihnen jedoch eine realistische Einschätzung und weist Sie auch darauf hin, wo es allenfalls zu Problemen oder Verzögerungen kommen kann. Auf der sicheren Seite sind Sie, wenn Sie selber auf Online-Immobilienplattformen prüfen, wie die Preise für Immobilien an ähnlicher Lage und ähnlicher Ausstattung auf dem Markt festgelegt sind. Wenn Sie sich im Vorfeld informieren, können Sie die Aussagen des Maklers besser beurteilen und Sie haben einen Anhaltspunkt.


7. Welche Kosten fallen für Sie an?

Ein seriöser Makler spricht mit Ihnen offen über das Maklerhonorar und die darin enthaltenen Dienstleistungen.

  • Ist in der Provision alles inbegriffen?
  • Oder fallen für Sie weitere Kosten an wie Reisespesen, Inseratekosten (Internet und Print), Kosten für die Erstellung des Exposés und sonstige Ausgaben im Zusammenhang mit dem Immobilienverkauf?
  • Müssen Sie eine Anzahlung leisten?
  • Wann ist die Maklerprovision fällig?

Die Höhe sowie die Art der Berechnung der Maklerprovision ist im Schweizer Recht nicht definiert und richtet sich nach dem ortsüblichen Tarif. In der Praxis üblich sind Vereinbarungen zwischen 2% - 4% des beurkundeten Verkaufspreises.
Eingeschränkt wird die Privatautonomie bei der Vereinbarung des Maklerlohns durch Art. 417 OR: Bei der Vermittlung von Arbeitsverträgen und Grundstückkaufverträgen kann der Richter einen unverhältnismässig hohen Mäklerlohn herabsetzen.

Ein professioneller Makler setzt eine schriftliche Vereinbarung auf, in welcher die Mindestbedingungen für den Verkauf oder die Vermietung, die Dienstleistungen und die Provisionshöhe festgehalten ist. Zudem verlangt ein Profi keine Vorauszahlung.

Beachten Sie ferner, dass nicht der Ansatz des Honorars, sondern die Höhe es erzielbaren Verkaufspreises für Sie entscheidend ist. Denn - wie unter Punkt 6 bereits erwähnt - ist "Super" und "Billig" nicht möglich und ein guter Makler sollte für Sie einen Mehrwert generieren, aus dem er sich selber finanziert.


8. Stimmt die Chemie?

Je grösser die Struktur, in welche der Makler eingebunden ist, desto standardisierter ist typischerweise sein Vorgehen. Oder umgekehrt: je kleiner die Agentur, desto grösser die Chance, dass Sie hochgradig individuell bedient werden.
Für welche Grösse des Maklerbüros Sie sich auch entscheiden: Sie möchten in jedem Fall, dass der Immobilienmakler die Immobilie in Ihrem Sinn verkauft oder vermietet, sich für Sie und Ihre Anliegen einsetzt und Sie bis zum Abschluss vertrauensvoll unterstützt. Umso wichtiger ist es, dass zwischen Ihnen die Chemie stimmt. Treffen Sie die Immobilienmakler, die für Sie in die engere Wahl kommen, zu einem persönlichen Gespräch. Und klären Sie ab, wer für den Verkauf Ihrer Immobilie zuständig ist. Ist es "irgendjemand" aus dem Team oder stets die gleiche, erfahrene Person?

Lassen Sie Ihr Gefühl entscheiden: Welchem Menschen, welcher Firma bringen Sie mehr Vertrauen entgegen?
Sympathie und ein stimmiges Bauchgefühl sind eine gute Voraussetzung für eine erstklassige, transparente und vertrauensvolle Zusammenarbeit.


9. Wie ist das weitere Vorgehen?

Haben Sie sich entschieden und mit dem Immobilienmakler Ihrer Wahl eine schriftliche Vereinbarung getroffen, kanns nun losgehen.

Ein professioneller Makler bleibt mit Ihnen in regelmässigem Kontakt, berichtet Ihnen über seine Aktivitäten, über Anfragen von Interessenten oder über den Stand von Gesprächen und Verhandlungen.

Bleiben Sie offen für das Feedback des Immobilienexperten. Ein guter Makler wird auch Verbesserungsmöglichkeiten offen ansprechen und mit Ihnen gemeinsam einen Weg suchen, um Ihre Immobilie erfolgreich zu vermarkten.


 

Lernen Sie uns kennen

Wir sind im Immobiliengeschäft tätig, weil wir es lieben und weil wir es richtig gut können. Bei allem was wir tun, stehen die Wünsche und Bedürfnisse unserer Kunden im Zentrum. Wir stellen ihnen all unser Wissen, unser Können und unsere langjährige Erfahrung zur Verfügung. Wir beraten, begleiten und unterstützen unsere Kunden bei jedem Schritt eines Immobilienverkaufs oder bei der Vermietung. Persönlich. Engagiert. Zuverlässig.

Lernen Sie uns kennen ...

... und stellen Sie uns so viele Fragen, wie Sie wollen. Dieses Kennenlernen ist immer gratis – aber niemals umsonst. Denn das gegenseitige Vertrauen ist die Basis eines erfolgreichen Immobiliengeschäfts.

 


10.  ✓ Tipp für Verkäufer: Vorsicht bei einer "kostenlosen Wertermittlung"!

Immer mehr Portale, so neuerdings auch Immobilienportale, werben im Internet um Kunden, die ihre Immobilie verkaufen wollen. Aufhänger des Angebotes ist meist eine kostenlose Wertermittlung für die zu verkaufende Immobilie.

Gelockt wird der potenzielle Verkäufer zusätzlich mit Aussagen wie "Verkaufen Sie Ihre Immobilie zum besten Preis", "Wir vermitteln geprüfte Immobilienmakler" oder "Erhalten Sie mehr für Ihre Immobilie".

Die Methode ist stets die gleiche: Sie werden beinahe spielerisch, unterlegt mit freundlichen Icons und grossen Eingabefeldern, nach den allgemeinen Eckdaten Ihrer Immobilie gefragt und sollen im Anschluss Ihre Kontaktdaten eingeben. Nach Eingabe Ihrer Daten werden Sie in der Regel telefonisch kontaktiert und ein in Ihrer Region tätiger Immobilienmakler wird Ihnen empfohlen.

Nur: Wer wird Ihnen empfohlen? Geprüfte Makler? Kennen Sie die Auswahlkriterien? Was genau steckt hinter der Aussage "Wir verkaufen Ihre Immobilie zum besten Preis"? Was ist die Basis für das Versprechen, mehr Geld für Ihre Immobilie zu erhalten? Und was ist tatsächlich Gegenstand der „kostenlosen Wertermittlung“ – ein Verkehrswertgutachten oder eben nur eine Marktpreiseinschätzung des jeweils empfohlenen Immobilienmaklers?

Die besagten Portale verfolgen - wie jeder Marktteilnehmer - wirtschaftliche Interessen. Sie wollen also Geld verdienen und arbeiten daher mit Immobilienmaklern zusammen, die bereit sind, für die vermittelten Kontakte zu bezahlen. Nun wird schnell klar, hier haben Sie keinesfalls eine Garantie, auch wirklich den für Ihre Immobilie besten Makler empfohlen zu bekommen.

Gerade etablierte und gut qualifizierte Immobilienmakler werden sich scheuen, ihren Umsatz unnötigerweise mit schweizweit agierenden Portalen zu teilen. Eine Empfehlung dieser Portale schliesst also regelmässig die Immobilienmakler aus, die nicht bereit sind, für die Dienste der Portale unangemessen zu bezahlen. Damit wird in der Folge vielleicht genau der Immobilienmakler ausgeschlossen, der unter objektiver Betrachtung der Beste für den Verkauf Ihrer Immobilie wäre.

Unser Fazit: Natürlich findet auch ein blindes Huhn mal ein Korn, aber in der Regel sind dieses Empfehlungen aus besagten Gründen sehr kritisch zu betrachten. Wir raten dringend davor ab, den Portalen Ihre Daten preis zu geben. Informieren Sie sich selbst im Internet über die regionalen Immobilienanbieter. Achten Sie auf die Qualität der Bebilderung der Exposés, die Qualität der Texte, berufliche Qualifikation und auch auf die Bewertungen, die der einzelne Immobilienmakler von seinen bisherigen Kunden vorweisen kann.

Summa summarum gilt: Verlassen Sie sich auf Ihr eigenes Urteil und nicht auf Empfehlungen, die vorwiegend auf rein wirtschaftlichen Interessen des Empfehlungsgebers beruhen. Also Augen auf beim Immobilienverkauf!